Super-Heroes – der Inbegriff von Selbstbewusstsein

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Sie sind unabhängig, nicht aufzuhalten, kraftvoll, durchsetzungsstark, erfolgreich, geachtet, kurz all das, was wir gerne wären, wenn wir es denn hätten – unser Selbstbewusstsein. Dieses Selbstbewusstsein, wo kommt es her, für wen ist es bestimmt? Gibt es das für alle, oder nur eben für – Superhelden?

Entwicklung

Es entspricht einer langen Entwicklung innerhalb der Menschheit, die Entwicklung von der Stammes-Identität hin zur eigenen Identität. Diese Entwicklung war immer schon ein Streit innerhalb der Kulturen, Gruppierungen, Familien. Auf der einen Seite wünschen wir uns die Sicherheit der Gruppe, auf der anderen Seite wollen wir uns individuell entwickeln. Die Entwicklung der Identität und des Selbstbewusstseins hängen untrennbar aneinander.

Die Entwicklung zum singulären Bewusstsein ist in unserer Kultur erst Mitte des letzten Jahrhunderts wirklich in Gang gekommen. Selbstverwirklichung war damals das Stichwort, mit dem auch die Emanzipation eine echte Vorwärtsbewegung bekam. Der Begriff der Familien-Ehre schwand, und mit der nachwachsenden Generation auch die Bereitschaft, sich einfach ins Glied zu fügen. Bis heute steht die Entwicklung der persönlichen Stärken im Mittelpunkt der Persönlichkeitsentwicklung, und das offenbar aus wichtigem Grund.

Gruppenbewusst

Vorbei sind die Zeiten, in denen Väter ihren Töchtern vorschrieben, wer zu heiraten ist, vorbei die Zeiten, in denen der dieser Patriarch vorschrieb, welchen Beruf der Sohn zu ergreifen hat, zu mindestens in den urbanen Gebieten. Damals waren wir glücklich, wenn der Clan glücklich war, war unsere Ehre beschädigt wenn einer sie beschädigte, alles was der Gruppe geschah, geschah uns und unser Selbstbewusstsein leiteten wir aus diesem der Gruppenbewusstsein ab.  Heute beziehen wir nicht mehr aus dem Gruppengefühl, sondern aus der Selbsteinschätzung der Meinung Anderer über unsere Leistung, also am Ende doch wieder aus der Gruppe, nur eben nicht mehr dem Patriarchat unterworfen, sondern den Quartalszahlen.
Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte, unter anderem durch die Aufklärung befeuert, haben wir zunächst unser Denken verselbständigt. Wir beurteilen selbst, reflektieren selbst etc. Aber was ist in dieser Zeit mit unserem Gefühl passiert. Eigentlich müssen wir jetzt lernen selbst zu fühlen. Das gelingt uns jedoch nur partiell, denn dafür fehlt uns die Technik. Und so machen wir unsere Gefühle nach wie vor von den uns gerade umgebenden Personen abhängig. Damit ist unser Selbstbewusstsein sehr anfällig geworden.

Selbstbewusst

Wie wird man das eigentlich? Diese Frage ist fast zur Überlebensfrage geworden. Die Emotionen sind da, sie sind irgendwie auch wichtig, also versuchen wir mit rationalen Tricks in die Balance zu kommen. Dabei sollen uns “Work-Life-Balance”, Meditation, Hobby, Urlaub, Kino und die ganze Unterhaltungsindustrie unterstützen.

Unsere Aufgabe: Starke Teams entwickeln

Unsere Aufgabe: Starke Teams entwickeln

Es gibt eine Fülle von Angeboten die helfen sollen. Das Selbstbewusstsein, das als Schwelle zum Erfolg gilt, das uns ultimativ in den Himmel allgemeiner Achtung und Ansehen bringt. Wie kann es sein, dass es sich aus Sicht von Emotional Leadership beim Selbstbewusstsein um ein ganz einfaches Gefühl handelt, das die Kraft zur Abgrenzung schafft, und somit die Möglichkeit, sich selbst bewusst wahrzunehmen? Wenn das so einfach wäre … dann sind in diesem Gefühl die eigenen Bedürfnisse schnell erkannt und die Selbstwirksamkeit schnell auf einen hohen Grad der Befriedigung gestiegen.

Um diese Gefühlskompetenz zu erhalten, müssen wir vor Allem das Fühlen üben, das schließt nicht aus, dass wir Gefühle reflektieren, aber über die Reflektion erhalten wir ausschließlichen den passiven Teil eines Gefühls, den reflektierenden und reaktiven Anteil. Um die aktive Ressource scharf zu machen, lernen Sie in unseren Seminaren, diese Emotionen kraftvoll und zielgerichtet auf- und abzubauen. Für die meisten Teilnehmer ist genau das eine revolutionäre Erfahrung. Jeder Teilnehmer entwickelt diese Ressourcen in seinem Know-How und seinem Tätigkeitsfeld zu einem kraftvollen,, oder fast besser machtvollen Werkzeug, dass weit über die berufliche Ebene hinaus, auch in den privaten Hintergrund wirksam wird. Von daher ist es keine Übertreibung, von einem Aufruf ins Abenteuer zu sprechen.

Das Abenteuer, der selbst geschaffenen, selbst gesteuerten Emotionen ist ein Aufbruch in die Welt der persönlichen Möglichkeiten, inmitten einer Welt, die sich zum gemeinsamen Tun zusammengeschlossen hat. Alles was denkbar ist wird machbar, wenn sie sich emotional klar fokussieren, und damit in ein ungewöhnliches Feedback der Umstände geraten. Was vorher nur von Esoterikern beschworen wurde: Sie kommen gar nicht mehr umhin festzustellen, dass Sie tatsächlich der Schöpfer Ihrer eigenen Wirklichkeit werden.

Super-Heroes

Businesswoman Superhero

… beeing a Super-Hero

Starke Emotionen machen uns am Ende dann eben doch zu den geliebten und bisher als Lichtfiguren dastehenden Super-Heroes. Genau solche die in der Lage sind, selbstbewusst ihr eigenes Leben zu gestalten, und gleichzeitig ihre Kraft ebenso selbstbewusst in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen. Starke Teams setzen sich in der heutigen Zeit genau aus solchen Persönlichkeiten zusammen. Jeder ist in der Lage zu führen, jeder ist in der Lage sich einzuordnen. Wir brauchen weniger Hierarchie als viel eher Soziokratie, ein Teammanagement, das sich wie fleißendes Wasser in dem wilden Bach unserer Wirklichkeit bewegt, immer in Veränderung, immer in einem stabilen Gleichgewicht und deutlicher Abgrenzung, Teams bestehend aus verantwortlichen Umsetzern.

Und  keine Sorge – Sie müssen auch nicht so martialisch erscheinen, wie die Dame im Bild oben, dürfen es aber natürlich 😉

 

 

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