Emotional Leadership siegt in der Kategorie Führungskräfteentwicklung beim HR Excellence Award 2017

(678)

Christoph Theile und Stefan Sohst

Gemeinsam mit der TOP Radiovermarktung hat Emotional Leadership bei den Human Resources Excellence Awards 2017 in der Kategorie Führungskräfteentwicklung den Sieg geholt. “Das ist wirklich das Beste, was ein neues Konzept im Bereich Führungskräfteentwicklung an Anerkennung bekommen kann”, resümiert Christoph Theile, einer der Entwickler des Verfahrens von Emotional Leadership. Der Award, der am 24. November in Berlin verliehen wurde, zeigt, dass Emotionen nicht nur in den Führungsalltag gehören, sondern jetzt als zielführende Kraft für das tägliche Business anerkannt sind. „Wir freuen uns über die Auszeichnung und nehmen den Auftrag an, unser Konzept in die Unternehmen zu tragen. In der Wirtschaft stehen große Veränderungen an und wir werden alles daransetzen, Führungskräfte mit ihren Emotionen vertraut zu machen und ihnen einen starken Entwicklungsraum zu geben“, sagt Stefan Sohst, der zweite Entwickler des Modells, das auf den sieben Basisemotionen beruht.

Armin Braun – Stefan Sohst – Doro Manz – Christoph Theile

5 Jahre lang haben Christoph Theile und Stefan Sohst, beide Speaker, Trainer und Coaches, ein System entwickelt, das MitarbeiterInnen eine Methode an die Hand gibt, ihre eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu entwickeln. Im Ergebnis werden die eigenen Emotionen zu einer Ressource, die bewusst, lösungsorientiert und zielführend als zusätzliche Sprache in das Zusammenspiel aus fachlicher Kompetenz und Kommunikation eingebracht wird. Das erste Team-Training Projekt mit den Führungskräften des Radio-Vermarktungs-Unternehmens TOP-Radio aus Berlin wurde ein solcher Erfolg, dass sie sich mit Emotional Leadership gemeinsam für den HR-Excellence Award 2017 bewarben.

Armin Braun, Geschäftsführer für den Programmbereich, fasst das Ergebnis der Trainings so zusammen: “Unsere Meetings haben sich deutlich verkürzt, unsere Diskussionen enden im Konsens und wir haben gelernt uns ganz anders zuzuhören.” Die Führungskräfte berichten von Durchbrüchen im Umgang mit Kollegen und Mitarbeitern. Die Schwierigkeiten liegen eher selten auf der sachlichen Ebene, sondern auf der zwischenmenschlichen. Daraus entstehen in allen Unternehmen, besonders in hoch dynamischen Teams Spannungen, die gerne vorsichtig umgangen werden. Sich doch damit auseinanderzusetzen ist aber lohnend, wenn auch ungewohnt. Emotional Leadership schafft hier günstige Rahmenbedingungen. „Der Einstieg wird nicht immer als angenehm empfunden“, erklärt Stefan Sohst. „Wenn wir unseren Emotionen bewusst erlauben ihre Wirkung zu entfalten, stoßen wir manchmal auf überraschende Dinge. Und meistens fängt Veränderung genau da an.“

Die Personalwirtschaft des deutschsprachigen Raums zu Gast in Berlin (Foto: Laurin Schmid)

Christoph Theile, seit 14 Jahren Führungskräfte-Trainer, erläutert: “Bei Emotional Leadership geht es um echtes Training. Hier werden nicht einfach nur kluge Dinge gelernt und diskutiert. Es ist wie bei der ersten Klavierstunde, man muss sich richtig Zeit nehmen zum üben.” Nachdem er 2016 von Xing und Focus als TOP-Coach ausgezeichnet wurde, ergänzt nun der Award seine Expertise als Toptrainer in Sachen Führungskräfteentwicklung.

Das Konzept Emotional Leadership geht verantwortungsbewusst mit dem Thema Emotionen um: Zur Vorbereitung auf jedes Training bekommt der Teilnehmer einen Online-Fragebogen – den ESQ7. „Mit diesem Fragebogen erheben wir den individuellen, persönlichen emotionalen Status Quo jedes Teilnehmers. Das Ergebnis spiegelt wider, wie geübt die TeilnehmerInnen in der Anwendung der einzelnen Basisemotionen bereits sind und welche emotionalen Entwicklungsfelder vorherrschen. In Vorbereitung für das anstehende Seminar sind das sowohl für die TrainerInnen als auch für die TeilnehmerInnen ausgesprochen wichtige Informationen. Denn die Ergebnisse zeigen, wie die Gruppe aufgestellt ist und worauf bei dieser Gruppe der Fokus gelegt werden muss“, berichtet Stefan Sohst.

Preisverleihung bei der großen Gala (Foto: Laurin Schmid)

Ausgehend von den sieben Basisemotionen nach Paul Ekman lernen die TeilnehmerInnen anhand eines eigens von Emotional Leadership entwickelten Kreisdiagramms – The Circle of Emotions© – sieben Emotionen in ihrer Eigenart kennen, sie zu fühlen, gegeneinander abzugrenzen und danach proaktiv und bewusst aufzubauen. An dieser Stelle wird die Emotionalität zu einer eigenen, jede Kommunikation unterstützenden Sprache. „Wir machen Führungskräfte zu emotionalen Akteuren!” sagt Christoph Theile. „Dieser Lernschritt braucht etwa 3 Tage. Danach gehen die TeilnehmerInnen in eine Selbsterkundungsphase, das von unserem praxisnahen Online-Training begleitet wird. Schließlich soll diese Qualifikation im täglichen Tun wirklich verankert werden.“

Im nächsten Schritt schließt sich das Leadership-Training an. Hier werden die inzwischen gefestigten Basisemotionen auf die Führungsaufgaben übertragen. Der Einsatz von Emotionen verändert die Qualität und Nachhaltigkeit aller Führungsaufgaben. Auf Basis der Emotionen wird z.B. ein Mitarbeitergespräch zu einer persönlichen Begegnung, eine Delegation zur wirklichen Übergabe von Verantwortung und das Aussprechen von Lob und Anerkennung zur echten Motivation.

Armin Braun von TOP Radiovermarktung fasst das Ergebnis so zusammen: „Wenn wir in der Lage sind, Kommunikation und Zusammenarbeit mit Hilfe des Circle of Emotions auf ein völlig neues Level zu heben, was kann uns dann noch aufhalten?”

Titelfoto von Laurin Schmid www.laurin-schmid.com

Pressedownloads sowie eine PDF-Version finden Sie hier.

2 Gedanken zu “Emotional Leadership siegt in der Kategorie Führungskräfteentwicklung beim HR Excellence Award 2017

  1. Ich nahm Anfang des Jahres in einem kleinen Kreis von etwa 15 Teilnehmer*innen an einem Tages-Workshop von Stefan Sohst „Gefühle als Starkmacher“ unter Begleitung von Kathrin Sohst teil. Wir lernten die Methodik und das Kreisdiagramm „The Circle of Emotions“ kennen und wurden in seine Anwendung eingeführt.
    Schon dieses Tagestraining hatte uns alle, die wir uns dort erst kennenlernten, tief berührt, geöffnet und neue Erfahrungen ermöglicht. – Wir begriffen, dass fortgesetzte Übung der Wahrnehmung der sieben Basisemotionen bei sich dazu führt, diese auch bei anderen zu erkennen und dadurch zu klarem Handeln zu gelangen.

    Ich freue mich sehr über den ersten Platz von Emotional Leadership in der Kategorie Führungskräfteentwicklung beim Human Resources Excellence Award 2017, denn ich wünsche (und bin mir sicher), dass diese Auszeichnung die Verbreitung dieses genialen Coachings befördern wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.