Schluss mit der Zickerei – Lernen von Kim, Donald und Larissa

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Als Vater mit aktuell 2 Töchtern (fast 5 und fast 9 Jahre) im Haushalt kenne ich den Zickenkrieg aus 1. Hand. Heute haben wir gemeinsam Strategien entwickelt, wie man diesem Krieg entkommt, und dabei fällt mir auf, dass das durchaus nicht nur ein Mädchen- oder Frauenproblem ist, und damit einen Blogbeitrag wert. Eine der bekanntesten Zicken der Öffentlichkeit ist z.B. Donald Trump, der sich mit Kim Jong-Um jüngst nicht über den größten Atomraketen-Auslöseknopf einigen konnte. Ok, bei Männern nennt man das Macho-Gehabe, emotional Betrachtet ist beides absolut identisch Im Ergebnis hat sich zwar die Zickerei zwischen Nord- und Südkorea etwas reduziert, aber die Sorge mancher, wegen eines Atomaren Supergaus dürfte damit nicht gerade kleiner geworden sein.

Machos und Zicken emotional betrachtet

Das Phänomen entsteht aus einer Verteidigungshaltung und ist etwa das Gegenteil von Souveränität. Wenn man die Mimik von Machos oder Zicken nachahmt, wird man immer ein wenig “Nase-rümpfen” wahrnehmen, ein deutliches Zeichen für die Verteidigungsemotion und, wenn Sie im Moment der Imitation in sich hineinspüren, kein Souveränes Gefühl, eher der Wunsch, durch dickes Auftreten so etwas wie den Eindruck von Überlegenheit zu präsentieren. Dabei spielt fast keine Rolle, was die Person ansonsten an “Gesicht” aufsetzt. Bei den hier gezeigten Fotos sind es ausschließlich Menschen, die in die Kamera lächeln.

Nebenher ist diese Art des Verhaltens nicht sehr populär im etwas gebildeteren Teil der Bevölkerung, was die jeweiligen Akteure nicht davon abhält, sich weiter so zu verhalten. Stellt euch eine Soap ohne Zicken vor – LANGWEILIG – eine politische Veranstaltung ohne Macho’s? Diese Art von Verhalten gibt ein Gefühl von Macht, ohne tatsächlich Macht auszuüben. Larissa Marolt ist eines der bekannten weiblichen Beispiele. Schaut euch das Bild mal in groß an … diese Nase…

Wenn jemand unerwünscht mit dir umgeht und du wehrst ihn ab, dann hört er vielleicht für den Moment auf, aber er wird sein Verhalten nicht ändern.

“Ich hab’ dir das mindestens schon 10 Mal gesagt”, diesen Ausspruch haben wir sicherlich hundertfach gehört. Ob im Unternehmen, in der Familie oder im Freundeskreis – Menschen ändern ihr Handeln nicht durch Drohungen. Wenn du Veränderung willst, braucht es ganz andere Qualitäten. Als Initiator der Veränderung wirst du eine große Klarheit aufbauen müssen, diejenigen die dann in den Veränderungsprozess kommen sollen, brauchen diese Emotion auch, sowie die Loslass-Emotion und die Emotion des Ankommens.

Wir lernen also: Weder Donald Trump noch Kim Jong Un werden diese Welt nachhaltig verändern. Sie werden uns zwar beschäftigen, die Klatschspalten füllen und so manche Unannehmlichkeit verursachen. Um die Welt zu verändern braucht es Menschen, die eine klare Perspektive verfolgen, nicht Menschen die sich einfach nur persönlich durchsetzen wollen.

Emotionen trainieren?

Bei uns wird es praktisch – ganz praktisch! In unseren Trainings lernst du alle 7 Basisemotionen kennen, verstehst welche Ziele sie verfolgen, und werden deinen Blick auf die Welt in einen ganz anderen Blickwinkel stellen. Emotionen-Lernen heißt 20{afbaf17a4a90ee447cd7b7159781b1990979c1d384f50533469287c4f650082e} verstehen und 80{afbaf17a4a90ee447cd7b7159781b1990979c1d384f50533469287c4f650082e} fühlen. Dass man das üben kann und sollte haben wir in unseren Trainings, Coachings und Beratungen immer wieder bewiesen, dass es sinnvoll ist, wurde uns auch durch den HR-Exellence Award in der Kategorie Führungskräfteentwicklung bestätigt.

Souveräne Menschen erreichen mehr – also, raus aus der Verteidigungsfalle, rein in die emotionale Kompetenz.

 

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