Stefan Sohst (10.08.2015 18:21 586)

Emotional Leadership – das ungewöhnliche Konzept Teil I

Das Konzept trägt den Namen „Emotional Leadership“ und wird von uns im Deutschen „Führung mit Emotionen“ genannt. Der Begriff Führung bezeichnet sowohl Selbstführung als auch Führung von Mitarbeitern.
Zum Logo von Emotional Leadership: Das Konzept setzt sich mit dem Zusammenspiel von Physis, Denken und Fühlen (3) auseinander – sie ergeben für uns eine gemeinsame Einheit. Der Bereich Fühlen wird durch die sieben (7) Basis-Emotionen nach Paul Ekman (Publikation von FACS, 1978) bestimmt.

Das Neue am Konzept Emotional Leadership

An jeder menschlichen Interaktion im Unternehmen sind Emotionen beteiligt. Bei heutigen Konzepten sind Gestik, Mimik und Sprache das zentrale Entwicklungsfeld. In Seminaren und Trainings zu emotionalen Themen (Emotionale Intelligenz, Gewaltfreie Kommunikation, Resilienz, etc.) geht es in erster Linie um Wahrnehmung, Anerkennung und Verständnis der eigenen Emotionen und denen des Gegenübers.

Unsere Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass in Unternehmen Emotionen häufig in gute und schlechte unterschieden werden. Die sogenannten „schlechten“ Emotionen (Zorn, Angst, Verachtung, Ekel) haben im Unternehmen den Ruf, produktives Arbeiten zu behindern. Emotionalität wird dabei wie eine undurchsichtige Wolke wahrgenommen, für die es kaum differenzierten Erklärungsmodelle zu geben scheint. Emotional Leadership löst diese Wolke konsequent auf. Emotionen haben Funktionen und Aufgaben, und zwar ganz konkrete. Kompetent angewandt bringen sie Menschen in Bewegung und befähigen sie dazu, Kommunikation souverän und erfolgreich zu gestalten.

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