Druck auf Führungskräfte

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regieren steckt voller StolpersteinenIn der Wirtschaftswoche finde ich heute eine interesante Aufstellung zu den Risiken des Vorstands-Jobs.

Alles Affen-Theater? Die verdienen doch ein Schweine-Geld!

Stimmt, das ist häufig so, und ich will auch keine unverhältnismäßigen Streicheleinheiten verteilen. Der Artikel zeigt aber bei aller Kritik am Beispiel von Mehdorn deutlich, unter welchem Druck Führungskräfte stehen, und wie es mit ihrer Lebensqualität demnach aussieht.

Vielleicht ist es an der Zeit, Führungskräfte zu unterstützen und wertzuschätzen, statt sie einfach mit “Halt-die-Klappe-Geld” zuzuschütten, und sie dann dafür verantwortlich zu machen, dass nix so läuft wie es soll.

Allerdings werden wir die Führungskultur in unserer Welt auch nur dann verändern, wenn wir unsere eigene Beziehung zur Verantwortung klären. Und solange wir Verantwortung nicht auch bei uns selbst als Mittel betrachten, Leben zu gestalten, werden wir unsere Führungskräfte lieber mit Geld abfinden, als ihnen zuzuhören.

Mehdorn hat deutlich geäußert, dass er sich mehr Vertrauen in der Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat wünscht. Ich kenne weder Herrn Mehdorn persönlich, noch jemanden aus dem Aufsichtsrat des Berliner Flughafens. Ich kann nicht beurteilen, wer welche Leistung erbracht hat. Natürlich wwird es einen Nachfolger geben, einer muss es ja zu Ende bringen.

Hier der Link zum ganzen Artikel.

 

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