Stefan Sohst (26.10.2016 10:09 191)

Souveränität im Team

Unabhängig von Branche, Unternehmensgröße und Abteilung – Teamarbeit entscheidet darüber, ob ein Unternehmen am Markt mittel- und langfristig erfolgreich ist. Seit vielen Jahren betrachten wir jedes Jahr mit Erstaunen das Ergebnis der Gallup Studie: 86% der Mitarbeiter sind emotional nicht gebunden. Die Zahlen sind in den letzten 15 Jahre praktisch stabil geblieben.

Haben die Teambuildingmaßnahmen der letzten Jahre zu wenig gebracht?

Vielleicht ist die Aussage zu drastisch. Veränderungen haben stattgefunden, aber sehr häufig nicht in dem Maße, in welchem es sich die Teammitglieder gewünscht hätten. Zu häufig hören wir im Workshop Aussagen nach dem Muster “Wir haben das in den letzten Jahren so häufig gemacht, am Ende hat sich doch nichts geändert. Wir sind müde, Karten zu schreiben und sie an Pinnwände zu hängen”.

Emotional Leadership und emotional gebundene Teams

Gallup hat den Begriff Engagement im Deutschen mit Emotionaler Bindung übersetzt. Wie emotional gebunden sind Mitarbeiter dem eigenen Unternehmen? Mitarbeiter wollen nach eigenen Aussagen nicht emotional gebunden sein, sondern haben den Drang nach Gestaltungsfreiheit in sich und wollen Teil eines erfolgreichen Teams sein.

Der Emotional Leadership Weg für Teams – emotionale Souveränität

Ein Team braucht eine gemeinsame Vision. Keine leichte Aufgabe bei der Vielzahl an konkurrierenden Zielen. Im Sport ist es einfach zu verstehen: Ein Fußballteam will Meister werden – jedoch hat jeder Spieler auch persönliche Ziele, will sich ins rechte Licht rücken, um seinen Marktwert zu erhöhen.

Bei Emotional Leadership dreht sich alles um emotionale Souveränität. Stellen Sie sich vor, alle Teammitglieder verfügen über folgende emotionale Möglichkeiten, die sie bewusst aktivieren können:

  • Grundsätzliche Offenheit für Ideen, die aus den Reihen des Teams kommen
  • Loslassen alter Methoden und Freude daran, Neues auszuprobieren
  • Bewusstsein für die Erhaltung von Sicherheit und Stabilität
  • Entschlossenheit, alleine und gemeinsam die Dinge umzusetzen
  • Achtsamkeit für die emotionale Verfassung der Teammitglieder
  • Starkes Bewusstsein für die eigenen und die im Team vorhandenen Stärken und Schwächen
  • Annehmen von Kritik ohne sich angegriffen oder verletzt zu fühlen
  • Begeisterung für Aktivitäten und Erfolge

Zusammenarbeit, Meetings und Ergebnisse können eine neue Dimension erreichen. Jedes Teammitglied verfügt idealerweise über eigene emotionale Souveränität und geht in die Selbstverantwortung. Dazu erforderlich sind Training und stetige Übung – ein intensives Erlebnis im
Team.

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