Abenteuer Nachrichten …

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Abenteuer-NachrichtenUnser Gestaltungswille in der Welt braucht keine Sensationspresse mehr. Niemand muss etwas aufbauschen um Beachtung zu bekommen.

Diese 8 Headlines habe ich der heutigen Presse entnommen. Diejenigen, diejenigen unter uns sich das zu Herzen nehmen fühlen sich fast betäubt. Manche Mitmenschen lehnen es inzwischen ab, Nachrichten zu konsumieren. Unsere Risiko-Faktoren sind nicht regional, sie sind global, wahrscheinlich sogar universal. Eigentlich habe auch ich mich daran gewöhnt. “ich kann ja sowieso nichts ändern”.

Gleichzeitig bin ich froh, mich heute morgen einmal wieder zu empören. Ich bin offensichtlich doch noch nicht ganz tot.

Ich bin empört über das Wegschauen, empört über das Gepoker, empört über die Verantwortungslosigkeit und frage mich, was fehlt? Es scheint, als sei unsere Welt zu komplex geworden, um die benötigten Ergebnisse herbei zu führen. Mangelt es uns an Führungskompetenz?

Bewusst gelebte und verarbeitete Emotionalität schafft Lösungen

Wenn Menschen etwas verändern wollen, brauchen Sie dazu Werkzeuge, die sie aus der Passivität abholen ohne Aktivismus zu betreiben, die sie zum hinschauen bringen, ohne in Panik zu geraten, die Konfliktlösungen vorantreiben ohne Krieg zu produzieren und Zärtlichkeit im Umgang miteinander haben, ohne in Vergnügungssucht oder Schwäche abzurutschen.

Emotionen zum Führen unerlässlich: Laut Harvard Business Manager hat Goleman in mehr als 200 interntationalen Unternehmen Untersuchungen angestellt.Die ef­fek­tivs­ten Füh­rungs­kräf­te glei­chen sich demnach in ei­nem ent­schei­den­den Punkt: Sie ver­fü­gen alle über ein ho­hes Maß an emo­tio­na­ler In­tel­li­genz.
www.harvardbusinessmanager.de )

Emotionale Menschen können lernen, zuhören, komprimieren und sind lösungsorientiert.  Sie haben gelernt, Körper, Geist und Emotionen zur Zusammenarbeit zu bewegen. Ich bin froh, dass es viele solcher Menschen in verantwortungsvoller Position gibt, ohne sie wäre das Chaos bereits komplett. Es gibt aber wie es scheint, noch mehr von der anderen Sorte. Unemotionale Menschen werden die Probleme nämlich weiter aussitzen bis irgendetwas passiert, was Emotionen entfacht, dann allerdings unkontrollierbar. Danach wird man erschüttert feststellen, dass man mit diesem Szenario nicht gerechnet hatte.

Ein interessanter Artikel in der Zeit zum Thema Emotionen am Arbeitsplatz.

Natürlich ist es eine Sensation mit 65 Jahren Vierlinge zu gebären. Die Mutter wird 85 sein wenn die Kinder 20 sind. Ist das ein Gewinn? Ja, für den Moment: herzlichen Glückwunsch liebe Mutter und ein herzliches Willkommen an 4 neue Erdenbürger und ein Glückwunsch auch an die beteiligten Ärzte und Pfleger der Charité. Aber selbst die halten es für ein Problem unserer Arbeits- und Wirtschaftskultur, dass viele unserer Frauen ihre Kinder nicht zwischen 22 und 32 bekommen sondern viel später.  Das gleiche Wirtschaftssystem nimmt jetzt 40.000 Flüchtlinge aus anderen Kontinenten auf. Humanitär absolut richtig, wir können nicht einfach zusehen.

Wir werden einfach ein paar mehr Waffen produzieren, und sie bestenfalls in ihre Herkunftsländer exportieren und haben 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Wir bekommen Finanzmittel um diese Flüchtlinge zu integrieren und provozieren Kriege, die andernorts wieder die Menge der Menschen reduziert. Makaber? Populistisch?

Natürlich ist das alles polemischer Blödsinn.

Nein, Die Welt ist ganz in Ordnung, und wir bekommen alles gut in den Griff. Natürlich wird man den Griechen das Geld lieber schenken als einen rechtsfreien Raum in der Eurozone zu schaffen. Und der alte Film “Festung Europa” hatte eben doch Recht, wir müssen hier dicht machen.

Warum das mit den FIFA-Funktionären ausgerechnet jetzt ans Licht kommt?

Ist die Klimatische Verschiebung tatsächlich auf unsere CO2-Werte zurückzuführen, oder ist die Expansion unseres Globus um jährlich 19cm daran Schuld sowie der wegen schnelleren Erdumdrehung seit den letzten Sonnenfinsternissen nicht mehr erforderliche Einsatz der Schaltsekunden? Wenn die Sache mit den Neutrinos nicht so wichtig wäre, würde man dann Milliarden von Forschungsgeldern in die Sache stecken?

Ich bin kein Natur-Wissenschaftler und kein Lobbyist. Ich bin ein einfacher Erdenbürger, der sich Gedanken über seinen eigenen Lebens(t)raum und den seiner Nachkommen macht.

Ich bin mit Leib und Seele Mensch, ich glaube an uns, an unsere Fähigkeit Lebensglück zu gestalten, und wünsche uns den Mut, die neuen keimenden Wege und Ansätze zu nutzen. Ich wünsche uns die Kraft und den Mut zur persönlich gelebten, emotional abgesicherten Moral und die Besonnenheit, unsere Individualität in die Balance des Ganzen einzubringen.

Ich habe mich entschieden meinen kleinen Beitrag zu leisten. Ich freue mich darauf, Dir zu begegnen, und deine Welt kennenzulernen.

Herzlich

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Stefan Sohst (Emotions-Forscher und – Trainer)

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